Trägerwerk soziale Dienste

Historie

Der Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen e. V. wurde 1991 in Jena gegründet und am 06.12.1991 beim Kreisgericht Jena-Stadt als eingetragener Verein registriert. Im August 2011 wurde im Rahmen der Rechtsnachfolge der Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen e. V. in eine gemeinnützige GmbH umfirmiert. Sitz der Geschäftsstelle ist seit Oktober 2011 in Nohra, Österholzstraße 11.

Die Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Thüringen e.V.. Die Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH ist ein vom Landesjugendamt Thüringen anerkannter freier Träger der Jugendhilfe.

Die Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH gehört zu einem fachinhaltlichen Verbund der Trägerwerke Soziale Dienste und setzt sich aus mehreren eigenständigen Landesverbänden in Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen–Anhalt und Thüringen zusammen. Gegenwärtig betreut die Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH 64 Einrichtungen und Projekte verschiedener konzeptioneller Inhalte.

Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit sind moderne Einrichtungen der Jugendhilfe, die gemeindenahe Sucht- und Psychiatrie-Beratung und –Betreuung, therapeutische Angebote sowie Arbeitsprojekte für Behinderte und Benachteiligte.

Wichtige Arbeitsprinzipien sind:

  • höchstmögliche Eigenverantwortung der örtlichen Einrichtungen und ihrer MitarbeiterInnen
  • ständige Verbesserung als Philosophie und Methode
  • starke regionale Verankerung aller Maßnahmen und Einrichtungen (die Mitarbeiter sollen aus der jeweiligen Region kommen; Entscheidungen werden soweit wie möglich "vor Ort" getroffen; alle Einrichtungen haben bezüglich ihrer eigenen Sachkosten die Finanzhoheit, u. a.)
  • zentrale Zusammenarbeit auf folgenden Gebieten:
    • Steuer- und Wirtschaftsberatung
    • Wirtschaftsprüfung/Revision
    • Controlling/Rating
    • Personalbuchhaltung
    • Rechts-, Vertrags- und Konzeptionsberatung
    • Fort- und Weiterbildung
    • Kuratorium

Die Wirtschaftsprüfung und Strukturberatung erfolgt seit 1995 durch anerkannte Wirtschaftsprüfer. Notwendige zentrale Dienstleistungen wie Personalbuchhaltung, Controlling, Rechtsberatung und Gebäudebetreuung erfolgen über eine Dienstleistungsgesellschaft, an der das Trägerwerk beteiligt ist.

Das Kuratorium setzt sich aus prominenten Vertretern des öffentlichen Lebens und der Wohlfahrtspflege zusammen. Es erfüllt Beratungs-, Kontroll- und Schiedsstellenaufgaben.

Die Fort- und Weiterbildung erfolgt über die Akademie Rosenhof in Weimar, an der alle Trägerwerke beteiligt sind. Die Akademie ist als Träger der Fort- und Weiterbildung anerkannt, u. a. durch das sächsische Kultusministerium, die Arbeitsverwaltung und durch die Bundeszentrale für Politische Bildung in Bonn. Sie führt im Auftrag der einzelnen Trägerwerke Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Seminare zur beruflichen, politischen und gesellschaftlichen Weiterbildung durch.

Die Trägerwerke arbeiten nach Konzeptionen, die von erfahrenen Fachleuten und engagierten, erfahrenen Mitabeitern ausgearbeitet wurden. Zu den Mitgliedern und ständigen Beratern der verschiedenen Trägerwerke gehören namhafte Experten der Wohlfahrtspflege, u. a. Professoren der Pädagogik und Psychologie, Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie, Therapeuten der verschiedensten Fachrichtungen (Spiel-, Sprach-, Sport-, Musik-, Suchttherapie u. a.) sowie Sozialpädagogen.

Die Philosophie der Trägerwerke lässt sich mit dem Begriff "Eigenverantwortliche Arbeit bei gegenseitiger Beratung und Unterstützung" charakterisieren. Auf dieser Basis wurden bisher im Bereich der Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH Einrichtungen eröffnet bzw. übernommen.